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Die andere Sicht aus und über Lateinamerika
zu Wirtschaft,
Politik, Kultur und sozialem Engagement.
Aktualisiert am Freitag den 3. September 2010 um
1130 Uhr
QUITO
Gesichter einer
Metropole
ila 337 Juli / August 2010
Ecuadors Hauptstadt Quito gilt als eine der schönsten Städte Lateinamerikas. Mit ihrer großen kolonialen Altstadt, ihren barocken Plätzen und Kirchen und einem beeindruckenden Bergpanorama zieht die 2500 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Metropole Jahr für Jahr Zehntausende von TouristInnen aus aller Welt an. Gleichzeitig hat die Zwei-Millionen-Stadt (im Großraum Quito leben sogar drei Millionen Menschen) mit großen sozialen und infrastrukturellen Problemen zu kämpfen. Obwohl die Stadt im Herzen des indigen geprägten Andenhochlands Ecuadors liegt, wird sie von Mestizen und Weißen dominiert. Indígenas sind zwar präsent, aber in ihrer großen Mehrheit weiterhin marginalisiert. Sie leben überwiegend in den armen Vorstädten und rangieren am unteren Ende der sozialen Hierarchie. Armut ist in Quito allgegenwärtig, auch wenn die Überweisungen der im Ausland lebenden EcuadorianerInnen und die Sozialprogramme der Regierung Correa die Situation in den letzten Jahren etwas verbessert
haben ...
Inhalt
/ Editorial (jetzt mit Leseproben!) Bestellen!
A
U S D E R P R E S S E
Die Online-Ausgaben der Printmedien enthalten
nicht immer alle Beiträge
nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick (redblog, 03.09.)
Brasilien
Stadt
nach Großrazzia führungslos (redblog, 03.09.) Bürgermeister, dessen Stellvertreter, Stadtkämmerer, Chef der
Verwaltung, Präsident des Stadtparlaments und acht Stadträte festgenommen
- Massiver Korruptionsverdacht
Chile
Kumpel
bekommen erstmals warme Mahlzeit (taz, 03.09.)
Costa Rica
Erfolg
für die GegnerInnen der Hafenprivatisierung (Poonal, 03.09.)
Kolumbien
14
Polizisten bei Bombenexplosion getötet (Standard, 03.09.) Sprengsatz soll von linksgerichteten
FARC-Rebellen gelegt worden sein
14
Polizisten bei Bombenexplosion in Kolumbien getötet (NZZ, 03.09.)
Mexico
Weitere
Eskalation des Drogenkriegs (Amerika21, 03.09.) Sprengstoffanschläge
nach Massaker an 72 Migranten. Ermittler und Bürgermeister ermordet.
Drogenkartell Los Zeta verantwortlich
Mexikanische
Soldaten erschiessen 25 Verdächtige (NZZ, 03.09.) Vermutlich
Mitglieder des Zeta-Drogenkartells
Abermals
illegale Immigranten entführt (FAZ, 03.09.) In
Mexiko sind nach Angaben der Polizei mindestens 17 Menschen von
Menschenschmugglern entführt worden. Derweil hat die Wirtschaftskrise zu
einem Rückgang der illegalen Immigration in die Vereinigten Staaten geführt.
25
Menschen sterben bei Einsatz gegen Drogenkartell (Spiegel, 03.09.)
Sie wollten ein Trainingslager einer
Drogenbande ausheben, doch der Einsatz endete in einem Blutbad: Die
mexikanische Armee hat in einem Feuergefecht mit einem Kartell mindestens 25
Menschen getötet. Präsident Calderón hat das gewaltsame Vorgehen der
Sicherheitskräfte
verteidigt
Uruguay
Wortkünster
und Fußballnarr (ND, 03.09.) Während der WM in Südafrika war er als Interviewpartner noch gefragter
als sonst. Und das, obwohl er an seiner Haustür mit einem handgeschriebenen
Schild warnte: »Wegen Fußball geschlossen«. Uruguays prominentester Fußballfan
ist zugleich einer der bekanntesten literarischen Botschafter
Lateinamerikas: Eduardo Galeano.
Venezuela
Venezuela
vor der Entscheidung (Redglobe, 03.09.) Am 26. September stellt Venezuela die Weichen für die unmittelbare
Zukunft der Bolivarischen Revolution. Bei den Wahlen zur Nationalversammlung
entscheidet sich, ob die Unterstützer des Präsidenten Hugo Chávez ihre
bisherige Mehrheit im Parlament verteidigen können, oder ob die rechte
Opposition in die Lage kommt, wichtige Projekte künftig zu blockieren.
Diese
Woche Archiv
V E R S C H I E D E N E S
»Alternativen zum
Einsperren werden gar nicht geprüft« (jW, 31.08.)
Viele Suizide in Abschiebehaft. Der 30. August war Gedenktag für die
Toten.
Nicht nur spaßig
(ak, 552)
Zur nachruflichen Entsorgung Fritz Teufels
An alle AbonnentInnen
Die "ila"(print)
erscheint 10 Mal pro Jahr, nicht im
Januar und nicht
im August, ansonsten stets um den 15. des aktuellen Monats.
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